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Cloud wächst weiter, Marktplätze gewinnen an Bedeutung.

Oktober 2014, crisp research

Im Jahr 2014 werden deutsche Unternehmen etwa 6,1 Milliarden EUR in Cloud-Technologien investieren. Das Cloud-Sourcing macht also schon rund 7% der gesamten IT-Budgets aus. Damit wird auch die Bedeutung von Cloud-Ökosystemen und Cloud-Marktplätzen in Zukunft signifikant steigen.

Crisp Research prognostiziert den Anteil der über Cloud-Marktplätze, -Plattformen und Ökosysteme gehandelten Cloud-Dienste bis 2018 auf rund 22 Prozent. Grundvoraussetzung hierfür ist allerdings, dass die aktuellen Schwachstellen:

  • mangelnde Vergleichbarkeit,
  • eine geringe Transparenz
  • sowie eine schlechte Integration,

eliminiert werden. Denn dies sind elementare Faktoren für ein erfolgreiches Cloud-Sourcing.

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Wirtschaftsmotor Cloud Computing: 37 Prozent Wachstum pro Jahr. 

September 2013, Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.
Studie zur deutschen Internetwirtschaft prognostiziert einen erheblichen Aufschwung

Köln/Berlin, 20.08.2013 – Cloud Computing auf dem Vormarsch: Anbieter von Internet Services und Anwendungen steigern ihren Umsatz bis 2016 voraussichtlich auf etwa 9,6 Milliarden Euro. Bei einem Volumen von heute rund 3,7 Milliarden Euro entspricht das einem Gesamtwachstum von mehr als 150 Prozent oder 37 Prozent im Jahr. Das ergibt die aktuelle Studie vom Verband der deutschen Internetwirtschaft eco und der Unternehmensberatung Arthur D. Little.

Services und Anwendungen sind ein wesentlicher Treiber der Internetwirtschaft: Seit 2009 hat sich der Umsatz in diesem Sektor mehr als verdoppelt. Dieser Trend verstärkt sich laut Prognosen von eco und Arthur D. Little sogar noch: 2016 erreicht die Wachstumsrate einen Spitzenwert von etwa 40 Prozent, die Umsätze werden sich in diesen drei Jahren annähernd verdreifachen.

Cloud Computing treibt das Wachstum an

Der Grund für die Hochkonjunktur in diesem Bereich: Immer mehr Unternehmen außerhalb der Internetbranche entdecken die Vorteile internetbasierter Services für sich. So gewinnt vor allem das Segment Cloud Computing in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung. „Die Akzeptanz der ausgelagerten Datenverarbeitung wächst und die Nutzung wird komfortabler: Immer mehr Apps auf mobilen Endgeräten greifen auf Cloud-Dienste zu“, erklärt Harald A. Summa, Geschäftsführer von eco. „Das ist einer der Gründe für das fantastische Wachstum in diesem Bereich.“

Der meist genutzte Dienst ist Software as a Service. Hier wird der Zugriff auf Programme in der Cloud gewährt, die der Kunde dann beispielsweise über seinen Browser benutzen kann. Das bringt viele Vorteile mit sich: Der Nutzer kann nur selten benötigte Programme je nach Bedarf mieten und sich somit den Kauf sparen. Die Kapazitäten in der Cloud sind außerdem den Erfordernissen entsprechend skalierbar. Somit können Unternehmen auf wachsende Anforderungen oder kurzfristige Belastungsspitzen flexibel und vor allem kosteneffizient reagieren. Immer mehr Firmen nutzen diese Vorteile. Der Umsatz in diesem Segment soll jedes Jahr durchschnittlich um 53 Prozent wachsen und 2016 die Sechs-Milliarden-Euro-Grenze überschreiten.

Die anderen Cloud-Dienste Platform as a Service und Infrastructure as a Service werden ähnlich hohe Wachstumsraten aufweisen können, allerdings von einer deutlich kleineren Basis aus: So richtet sich PaaS an die relativ kleine Zielgruppe der Webentwickler. Der Bereich IaaS vermietet keine Software, sondern bloße Rechenleistung und Speicherkapazität. 2013 setzt das Segment noch 310 Millionen Euro um, nach der Studie wird es jedoch schon 2016 die Grenze von einer Milliarde Euro Umsatz überschreiten.

Selbst die aktuelle Datenschutz-Affäre wird den Konjunkturschub der deutschen Internetwirtschaft wohl nicht ausbremsen. Harald A. Summa beurteilt die Lage optimistisch: „Für die deutschen Anbieter kann das sogar zum Wettbewerbsvorteil werden, da sie schon jetzt mit besonders hohen Sicherheitsstandards arbeiten.“


MultiChannel Konzepte in klassischen "Kompetenzbranchen" wie Agenturen, Kanzleien, Unternehmensberatungen oder im Systemhausgeschäft. 

München, 10.11.2013

􀂄 DOWNLOAD QuickPoll Auswertung 11/2013
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AUSGANGSPUNKT: MultiChannel-Konzepte und insbesondere E-Commerce und M-Commerce nehmen in nahezu allen Branchen und Warengruppen deutlich zu, dies kommend aus dem B2C Sektor und Retail-Bereich. Laut BITKOM haben in 2013 9 von 10 Internetnutzern Waren oder Dienstleitungen online bezogen (genau 92%). Dies entspricht 71 Prozent der Gesamtbevölkerung und rund 50 Millionen Bürgern (Quelle Trends im E-Commerce, BITKOM 2013). In EMEA und den USA ist dieser Trend zu Onlinerecherche und –kauf sogar noch weit ausgeprägter.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage ob Multichannel-Konzepte nicht auch in klassisch geprägten und meist (noch) von Direktansprache und -vertrieb dominierten Dienstleistung- und Kompetenzbranchen genutzt werden kann und sollte.
Wir haben an etwa 100 ausgewählte Experten aus den Bereichen Unternehmensberatung, Agenturen, und Systemhausgeschäft in der Vorbereitung zu einem Vortrag und Workshop zu eben diesem Thema befragt.

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